Juniorhelfer plus

Unfallverhütung und Erste Hilfe für die 5ten bis 7ten Jahrgangsstufen an weiterführenden Schulen

Kurzinfo zum Juniorhelfer plus

  • Zielgruppe: Kinder von 10 bis 13 Jahren an weiterführenden Schulen
  • Inhalte: Schemata, Bewusstlosigkeit und Helmabnahme, Hygiene, akute Erkrankung, Hitzeeinwirkung, Ertrinkungsunfall, Sportverletzung, Wiederbelebung, Schulsanitätsdienst
  • Methodik: weitgehend in den lehrplanmäßigen Unterricht integrierbar, umfangreiches Medienangebot
  • Durchführende: Lehrkräfte, Ausbilder des BRK
  • Dauer: 9 Unterrichtseinheiten
  • Ansprechpartner Konzeptionelles: Florian Rößle
  • Durchführung: Bitte nehmen Sie Kontakt mit unserem Kreisverband vor Ort auf.

Downloads Arbeitshilfe und Zusatzmaterialien

Juniorhelfer plus - PPT-Präsentationen ohne Animation

ZIP-Datei, 14MB: http://bit.ly/JHplus-PPT

Juniorhelfer plus - PPT-Präsentationen mit Animation

ZIP-Datei, 25MB: http://bit.ly/JHplus-PPT-animiert

Juniorhelfer plus - PRD-Präsentation mit Animation (Softmaker)

ZIP-Datei, 25MB: http://bit.ly/JHplus-PRD-animiert

Juniorhelfer plus - Bild-Wortspeicher

PDF-Datei, 62MB: https://bit.ly/JHplus-Bild-Wortspeicher

Juniorhelfer plus - Reflexionskarten

PDF-Datei, 5MB: https://bit.ly/JHplus-Reflexionskarten

  • Weiterführende Informationen zum Programm... Open or Close

    „Erste Hilfe leisten zu können, ist eine Alltagskompetenz, die jeden Heranwachsenden in seiner Persönlichkeitsentwicklung unterstützt: Zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist, gibt Sicherheit. Durch die Einübung konkreter Maßnahmen in Notfällen können gerade im Bereich der Ersten Hilfe auch Tugenden wie Hilfsbereitschaft und Verantwortungsgefühl erworben und sukzessive gefestigt werden. Damit leistet die Auseinandersetzung mit Themen der Ersten Hilfe neben ihrem primären Ziel der Hilfe in Notfällen einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung der Schülerinnen und Schüler. Aus der flächendeckenden Verbreitung von Erste-Hilfe-Kompetenz ergibt sich eine gesamtgesellschaftliche Bedeutung: Die Wahrscheinlichkeit, im Notfall ausreichend schnell Erste-Hilfe-Leistungen zu erhalten, wächst entscheidend. Die bayerischen Schulen können hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten. So kann beispielsweise die Einbindung von Schülerinnen und Schülern als erstes Glied der Rettungskette in die Notfallversorgung von Personen mit Herz-Kreislauf-Stillstand wirksam dazu beitragen, die Laienreanimationsrate in Deutschland zu erhöhen. Sachgemäß durchgeführte Erste-Hilfe-Leistungen bzw. lebensrettende Sofortmaßnahmen durch Laien verkürzen das sogenannte therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen professioneller Hilfe und haben damit entscheidende Auswirkungen auf die weitere Versorgung des Patienten sowie seinen Genesungsprozess. Es ist dem Staatsministerium daher ein besonderes Anliegen, dass die Schülerinnen und Schüler bereits während ihrer Schulzeit altersgemäß an das Thema Erste Hilfe herangeführt werden.“ (Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 23. Juni 2019, Ausbildung von Schülerinnen und Schülern in Erster Hilfe, Az. V.8/BS4402.44/41/2) Bereits seit Jahrzehnten setzt sich das Bayerische Jugendrotkreuz für eine altersgemäße Erste-Hilfe-Ausbildung von Kindern aller Altersstufen ein. Wir freuen uns sehr mit unserem Juniorhelfer plus einen weiteren wichtigen Baustein hierzu liefern zu können. Ganz im Sinne der Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus möchten wir neben der Steigerung der Laienreanimationsrate auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und Werteerziehung der Schülerinnen und Schüler leisten und den Grundstein für späteres gesellschaftliches Engagement legen.

    Der Juniorhelfer setzt als Grundwissen die Inhalte des Juniorhelfers für die Grundschule voraus. Schülerinnen und Schüler, die in der Grundschule nicht in den Genuss des Juniorhelfer-Programms gekommen sind, kann dieses Wissen in kompakter Form vermittelt werden. Zu diesem Zweck wurde ein spezieller Themenkreis entwickelt, der optional vor dem Start in den Juniorhelfer durchgeführt werden kann. Hierin werden die zentralen Elemente des Juniorhelfers (AAA, Trösten, Notruf, Wundversorgung, stabile Seitenlage) in gebündelter Form vermittelt. Obwohl ein entsprechender Themenkreis entwickelt wurde (siehe TK 0, Seite III 1), empfiehlt es sich, den Juniorhelfer in Gänze vor dem Einstieg in den Juniorhelfer durchzuführen, bspw. im Rahmen einer Projektwoche. Hierbei könnten insbesondere auch die älteren Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes der Schule als Experten/Tutoren zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht nicht nur eine gezielte Heranführung der Nachwuchskräfte (bspw. in die ortsspezifischen Besonderheiten des Schulsanitätsdienstes), sondern bedeutet auch eine Wertschätzung des Wissens und Könnens der älteren Schulsanitäter. Eine detaillierte Ausarbeitung zum Thema „Tutorensystem im Schulsanitätsdienst“ finden Sie auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst der bayerischen Hilfsorganisationen (Arge SSD) unter www.schulsani.bayern/downloads. Der Juniorhelfer führt an den Schulsanitätsdienst heran, ersetzt jedoch nicht die für den Einsatz als Schulsanitäter nötige spezifische Ausbildung. Nähere Informationen zur Ausbildung und zur Ausrüstung von Schulsanitätern finden Sie ebenfalls auf der oben genannten Internetpräsenz der Arge SSD.

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