Die JRK Gruppe aus Neuendettelsau

2/1982
N.N.

Das JRK Neuendettelsau besteht seit 1978.

Bereits nach kurzer Zeit erlebte es einen enormen Aufwind und heute zählen alle Gruppen zusammen rund 70 Mitglieder. Ihre Leistungen ließen im Kreisverband Ansbach schon aufhorchen: 1980 konnte eine Gruppe in der Stufe I bis zum Bundeswettbewerb in Berlin vordringen, während eine andere Gruppe in diesem Jahr im Landeswettbewerb in der Stufe I den zweiten Platz belegte. Durch die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben konnten die N'dettelsauer Kontakte zu mehreren Gruppen knüpfen. Es entstand daraus zum Beispiel eine engere Bindung mit dem Jugendrotkreuz in Sailauf/Unterfranken, das beim diesjährigen Zeltlager bereits mit einer kleinen Gruppe vertreten war. Die beiden Gruppen haben sich auch schon gegenseitige Besuche abgestattet.

Freizeitgestaltung und intensive Arbeit

Mindestens einmal jährlich halten die Gruppen aus Neuendettelsau ein einwöchiges Zeltlager ab. Dabei verstärkt sich die Gemeinschaft ganz gewaltig und der „gemütliche Teil" hat ja auch etwas für sich. Und ferner finden auch regelmäßige „Disco's" statt. Die Gruppe arbeitet allerdings auch intensiv. Neben dem wöchentlichen Unterricht helfen die Jugendlichen bei den vierteljährlichen Altkleider- und Altpapiersammlungen tatkräftig mit. Das gleiche gilt für die alljährliche Christbaumaktion sowie die Mithilfe bei den Blutspendeterminen, den Sammlungen und dem Losverkauf. Auch bei den Katastrophenübungen sind die Jugendrotkreuzler als Mimen vertreten wie bei den zahlreichen Erste-Hilfe-Kurs-Abschlüssen. Ein Teil der über 16jährigen fährt zusätzlich bei der Rettungswache Neuendettelsau im Krankentransport mit.

Erfahrung mit Randgruppen

Zahlreiche Erfahrungen hat die Neuendettelsauer Gruppe von Anfang an auch schon mit Behinderten und Ausländern gesammelt. So sind in jeder Gruppe mindestens zwei Behinderte, die aus den hiesigen Behindertenheimen kommen. Und einige Gruppenmitglieder kommen auch aus anderen Ländern. So können sich die deutschen Jugendrotkreuzler mit dem sonst so unbekannten „Ausländer" praktisch auseinandersetzen. Und die Erfahrungen helfen beiden Seiten. So, das wär's. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir mit anderen Gruppen Kontakt aufnehmen könnten.