JRK-Tipps zu Corona

Unsere Einschätzungen, Empfehlungen und auch hilfreiche Tipps zur Gestaltung der Corona-Phase findet ihr in dieser News. Als Bayerisches Jugendrotkreuz erfüllen wir hiermit unsere Beratungspflicht als überörtlicher Träger, und stehen euch gerne bei Rückfragen zur Verfügung.

Der Freistaat hat die 16. Infektionsschutzverordnung zum 30.09. aufgrund neuer bundesgesetzlicher Regelungen auslaufen lassen, und nun die 17. BayIfSMV beschlossen und verkündet. Für die Jugend(verbands)arbeit gelten erneut keine Einschränkungen. Testen z. B. vor Freizeitmaßnahmen, Masken in Innenräumen und die Einhaltung allgemeiner Hygienemaßnahmen (Lüften, Abstand, Desinfektion,...) mögen weiterhin sinnvoll sein.

Die heute zu 00:00 Uhr auslaufende Verordnung wurde nun bis zum 30.09.2022 verlängert.

Mit einer Änderungsverordnung hat der Freistaat die 16. BayIfSMV nun unverändert bis zum 23. September 2022 verlängert.

Der Freistaat hat die geltende Regelung bis zum 12. September verlängert. Damit ist Jugendarbeit wie auch in den vergangenen Monaten ohne Corona-Regeln möglich. Tests (z. B. vor Start in Sommerferien-Freizeiten), Masken in Innenräumen oder andere Schutzformen sind freiwillig (von der Maskenpflicht im ÖPNV abgesehen).

Der Freistaat hat die geltende Regelungen bis zum 20. August verlängert. Damit ist Jugendarbeit wie auch in den vergangenen Monaten ohne Corona-Regeln möglich. Tests (z. B. vor Start in Sommerferien-Freizeiten), Masken in Innenräumen oder andere Schutzformen sind freiwillig (von der Maskenpflicht im ÖPNV abgesehen).

Die bayerische Maßnahmenverordnung ist Ende Juni bis zum 30. Juli verlängert worden. Für die Jugendverbandsarbeit hat dies keine expliziten Auswirkungen. Geändert wurde, dass z. B. im öffentlichen Nahverkehr nunmehr eine medizinische Maske in Bayern reicht. 

Die zum 28.05. auslaufende 16. BayIfSMV ist bis zum 25. Juni 2022 verlängert worden. Für die Durchführung der Jugend(verbands)arbeit hat sie jedoch keine Relevanz. Sie regelt lediglich die Nutzung von Maskentypen z. B. in Öffentlichem Nahverkehr oder Praxen/Einrichtungen und einrichtungsbezogene Testerfordernisse.

Aufgrund der sich im November 2021 zuspitzenden Entwicklungen rund um das Pandemiegeschehen, die Überlastungen im Bereich der Krankenhausversorgung und ihre Folgen auf die Auslastung im Rettungsdienst und einer zunehmenden Betroffenheit im Wohlfahrtsbereich wurde ein BRK-weiter verbandlicher Krisenfall am 10. November 2021 festgestellt. In dem Zusammenhang wurde Ende November auch die sog. Aktivitätenübersicht der Gemeinschaften initiiert. Der Krisenfall endet nun zum 15. Mai 2022.

Die 16. BayIfSMV wurde vom Kabinett bis 28. Mai verlängert. Für die Jugend(verbands)arbeit ergeben sich keine Veränderungen, so dass die seit Anfang April geltenden Regelungen weiterhin in Kraft sind.

Mit in Kraft treten der 16. Verordnung sind nun quasi alle für die Jugendhilfe, und somit für die Jugend(verbands)arbeit, bisher geltenden Regelungen ausgelaufen. Im Kern gibt es klar definierte Bereiche mit Maskenpflicht und punktuelle Testerfordernisse: wenn eine JRK-Gruppe z. B. den ÖPNV nutzt, gilt hier natürlich die in der Verordnung geregelte Maskenpflicht. Wir prüfen weitere Ausführungen, und aktualisieren hier, falls doch noch relevantes für die Jugendarbeit augenscheinlich wird. Die Verordnung gilt jetzt erstmal bis zum 30. April.

Die 15. Maßnahmenverordnung ist mit minimalen Veränderungen bis zum 02. April verlängert worden. Die noch in seltenen Ausnahmefällen geltenden Kontaktbeschränkungen in der Kinder- und Jugendarbeit sind nun aufgehoben. 

Nicht direkt mit Gruppenstunden, jedoch schon auch mit Jugendarbeit zu tun haben die zu heute in Kraft getretenen Veränderungen in der 15. BayIfSMV. Die weiterhin bis zum 19.03. befristete gültige Fassung ist hier zu finden. In Gastronomie und Beherbergung (also auch für Freizeitmaßnahmen relevant) kann jetzt 3G gelten. Informiert euch jedoch vorher, ob die Träger der Einrichtung (z. B. Jugendbildungshaus) dies realisieren. Ein Schnelltest zusätzlich bei einer Wochenendveranstaltung schadet darüber hinaus sicher nicht.

Zum heutigen Tag wurde die 15. BayIfSMV (die bis zum 19.03. gilt) dahingehend verändert, dass Jugendarbeit nunmehr grundsätzlich als 3G durchgeführt werden kann. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene müssen daher nur geimpft oder genesen oder getestet sein (s. § 5 Absatz 1, der den Bereich der außerschulischen Bildungsarbeit regelt). Schülerinnen und Schüler gelten grundsätzlich als getestet, da sie in der Schule getestet werden. Auch an Tagen, an denen sie nicht in der Schule getestet werden, gelten sie als getestet und können so z. B. an Gruppenstunden teilnehmen.

Die 3G-Regelung gilt auch für nicht-öffentliche Sitzungen, z. B. Vorstandssitzungen. Öffentliche Versammlungen sind weiter als 2G-Veranstaltung zu planen; Schülerinnen und Schüler können an diesen - unabhängig des Impfstatus - teilnehmen, da sie als getestet gelten - sie können also unter 2G-Bedingungen partizipieren.

Der Freistaat hat die aktuelle Maßnahmenverordnung nun für gerade einmal 2 Wochen verlängert. Sie läuft - ohne Veränderungen in der Kinder- und Jugend(verbands)arbeit - nun bis zum 23. Februar.

Der Ministerrat hat eine Veränderung im Bereich der Jugendarbeit (außerschulische Bildung) beschlossen, die zum 27.01.2022 gültig wird. Unter Berücksichtigung der engen Testung von Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren in Schule ist nach rund 2 Monaten nun endlich wieder der Zugang zu Angeboten von Jugend(verbands)arbeit unabhängig des Impfstatus (sog. 3G-Regelung) möglich. Ab 18 Jahre gilt innen weiterhin bei Angeboten eine 2G-Regelung. Die Regelung gilt erstmal bis zum Ablauf der 15. Bayerischen Infektionsschutzverordnung am 09. Februar. 

Im Freistaat ist ab einer Inzidenz auf Ebene des Landkreises bzw. der kreisfreien Stadt die Schwelle von 1.000 aufgehoben, wonach über dieser Schwelle Jugend(verbands)arbeit untersagt ist. Daher können auch über diesem Inzidenzwert Gruppenstunden durchgeführt werden.

Die Staatsregierung hat die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis zum 09. Februar 2022 verlängert. Es wurden hinsichtlich Jugend(verbands)arbeit keine Veränderungen vorgenommen. 

Wieder kurzfristig wurde eine Einschränkung in der Jugendarbeit durch die Staatsregierung zurückgenommen: seit heute gelten die Kontaktbeschränkungen (s. Meldung vom 15.12.) nur noch bei privaten Zusammenkünften. Wenn also in privaten Treffen (nicht: Gruppenstunde) mindestens eine ungeimpfte oder nicht-genesene Person ab 12 Jahren und 3 Monaten dabei ist, zählen alle weiteren Teilnehmenden ab 12 Jahren und 3 Monaten bei der Personenobergrenze und der Zahl der Hausstände mit - auch wenn diese Personen geimpft oder genesen sind. 

Die 15. BayIfSMV wurde bis zum 12. Januar 2022 verlängert.

Innen gelten die Regelungen für Gruppenstunden und JRK-Aktivitäten weiter, wie in der Meldung vom 24.11. formuliert. Verschärft haben sich die Regelungen für Angebote der Jugendarbeit, die draußen stattfinden. Draußen gilt nun bei Personen ab 12 Jahren und 3 Monaten: sobald eine nicht-genesene oder ungeimpfte Person teilnimmt, beschränken sich die Teilnehmenden auf die Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich mögliche zwei Angehörige eines weiteren Hausstands. Hier zählen nun auch geimpfte/genesene Personen bei der Gesamtzahl mit!

 

Zu heute tritt die 15. BayIfSMV in Kraft, sie gilt bis mindestens 15. Dezember. 

Grundsätzlich gilt nun für Jugendverbandsarbeit:

Zugang (s. § 5 Abs. 1 Nr. 1):
In der Jugendarbeit mit seinen außerschulischen Bildungsangeboten gilt nunmehr eine 2G-Regelung in Innenräumen. Zugang auch zu Gruppenstunden haben somit geimpfte oder genesene Personen, außerdem Kinder, die noch nicht 12 Jahre und 3 Monate alt sind. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und dies durch Originalattest nachweisen kann, ist ebenso der Zugang zu ermöglichen. Die 2G-Regelung gilt sowohl für Teilnehmende als auch ehrenamtlich tätige Gruppenleitungen.

Ausnahme: zur sportlichen Aktivität ist der Zugang für minderjährige ungeimpfte Mitglieder, die in der Schule regelmäßig getestet werden, weiterhin möglich (§ 4 Abs. 3 Nr. 2). 

Maske:
Weiterhin gilt innen eine FFP2-Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Außen ist in der Jugendverbandsarbeit weiterhin keine Maske zu tragen, ausgenommen sind 2Gplus-Veranstaltungen, bei denen auch draußen eine zu tragen ist. Bei Kindern zwischen 6 und 16 Jahren reicht eine medizinische Maske in Innenräumen. 

Weiterhin keine Kontakdatenerfassung:
für Gruppenstunden. Bei Übernachtungsveranstaltungen sind die Kontaktdaten weiterhin zu erfassen, was aber bei ja bekannter Teilnehmendengruppe kein Problem darstellt. Benötigt werden Vor- und Zuname, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mailadresse.

Hygiene- und Schutzkonzepte weiterhin nicht mehr nötig:
Bereits schon länger weggefallen ist die Notwendigkeit, ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen bei Veranstaltungen unter 100 Personen. Bei Maßnahmen mit mehr Teilnehmenden ist dies nötig, Muster stellen wir im Download-Bereich zur Verfügung. 

Vorstandssitzungen/Versammlungen:
Gremiensitzungen nur noch mit 2Gplus möglich, also genesene oder geimpfte Personen mit tagesaktuellem Test.

Testnachweise:
Möglich sind: PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test nach einem anderen Testverfahren nach der Nukleinsäureamplifikationstechnik. Zugelassen ist ein PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde sowie ein unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde. 

Für regionale Hotspots mit einer Inzidenz von über 1.000 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner/-innen gilt: 
Wenn die zuständige Kreisverwaltungsbehörde amtlich das Überschreiten der Grenze kommuniziert hat (z. B. über deren Homepage) gilt, dass Präsenzveranstaltungen in der Jugendarbeit (Gruppenstunden und auch Gremien) nicht zulässig sind. Dies ist unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Für die Gemeinschaften gibt es eine abgestimmt Übersicht für die Durchführung dieser Diensten/Aktivitäten. Wir schließen uns an und bitten euch – wie schon immer während der Pandemie – abzuwägen, was ggf. auch digital umgewandelt werden kann. Die gesetzlichen Bestimmungen (u. a. die 15. BayIfSMV) sind natürlich einzuhalten. Und was in der Jugendarbeit derzeit gilt findet ihr in der Meldung vom 24.11.2021.

Nachdem Bayerns Ministerpräsident Söder den landesweiten Katastrophenfall ab 11.11. angeordnet hat, hat nun auch BRK-Präsident Theo Zellner den verbandlichen Krisenfall erklärt. Das hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Arbeit im Bayerischen Jugendrotkreuz; die bisherigen Regelungen (s. Meldung vom 08.11.) gelten weiter. Ein Krisenfall trägt jedoch schon dazu bei, noch einmal sensibler die Durchführungen von und Teilnahme an Aktivitäten zu prüfen und zu bewerten. Wer sich informieren möchte, was in einem Krisenfall im DRK gilt, dem sei die Krisenmanagement-Vorschrift des DRK empfohlen.

Nachdem Mitte letzter Woche Veränderungen im Kabinett beraten und diese nun über Erreichen der Ampel "rot" zum Teil wieder eingeholt wurden, gilt derzeit für die Jugend(verbands)arbeit auf Basis der 14. BayIfSMV (mit Stand 16.11. und bis Ablauf 24.11.) folgendes:

Seit in Kraft treten der 14. BayIfSMV Anfang September ist nicht mehr die lokale Inzidenz ausschlaggebend, sondern Werte der sog. „Ampel“ mit landesweiter Betrachtung. Diese Werte sind nun angepasst worden: die Ampel springt auf gelb, wenn die landesweite Belegung der Intensivbetten über 450 steigt und/oder über 1.200 neuaufgenommene Covid-19-Patient/-innen in bayerische Krankenhäuser aufgenommen werden. Auf rot stellt die Ampel sich, wenn mehr als 600 Intensivbetten in Bayern mit Corona-Infizierten belegt sind. Die Ampel springt auch auf rot in einem Landkreis, in dem >80% der Intensivbetten grundsätzlich belegt sind, die Inzidenz über 300 liegt. Dann ist dies eine sog. Hotspot-Region mit roter Ampel.

Maske:
Bei roter und gelber Ampel gilt innen eine FFP2-Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann. Außen ist in der Jugendverbandsarbeit weiterhin keine Maske zu tragen. Bei Kindern zwischen 6 und 16 Jahren reicht eine medizinische Maske in Innenräumen. 

Zugang:
Bereits seit Ende August gibt es die Zugangsvoraussetzung "3G" (geimpft, genesen, getestet), wenn in einem Landkreis die Inzidenz 35 überschreitet. Hieran hat sich nichts geändert. Kinder bis 6 Jahre sowie Schülerinnen und Schüler gelten weiterhin als getestet. Ungeimpfte müssen einen Testnachweis haben.

Testnachweis:
Ebenfalls keine Veränderung ergeben sich in der Art des Tests für z. B. ungeimpfte Gruppenleitungen:

  • Ein PCR-Test oder ein PoC-PCR-Test, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde.
  • Ein PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Bei Übernachtungen ist ein weiterer Test alle 72 Stunden erforderlich (nicht bei Geimpften oder Genesenen).

Weiterhin keine Kontakdatenerfassung
für Gruppenstunden. Bei Übernachtungsveranstaltungen sind die Kontaktdaten weiterhin zu erfassen, was aber bei ja bekannter Teilnehmendengruppe kein Problem darstellt. 

Hygiene- und Schutzkonzepte weiterhin nicht mehr nötig
Bereits schon länger weggefallen ist die Notwendigkeit, ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen bei Veranstaltungen unter 100 Personen. Bei Maßnahmen mit mehr Teilnehmenden ist dies nötig, Muster stellen wir im Download-Bereich zur Verfügung. 

3G-Plus/2G-Plus/2G:
Auf die Erleichterungen (Wegfall der Maskenpflicht, Wegfall des Gebots des Mindestabstands) bei freiwillig schärferen Regelungen hatten wir in unserer Meldung vom 18.10. bereits hingewiesen. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, müssen dann dies zum einen mit einer ärztlichen Bescheinigung darlegen und zum anderen können diese bei Vorlage eines Nachweises über einen PCR-Test (höchstens 48 Stunden) zugelassen werden.

Vorstandssitzungen/Versammlungen:
Bei gelber Ampel gilt 3G-Plus und bei roter Ampel 2G als Zugangsvoraussetzung. In der Regel dürften Tagungshäuser/Bildungsstätten hier schon die entsprechende Zugangsvoraussetzung umsetzen. Seit dem 16. November führen hier dann 2G und 3G-Plus-Regelungen nicht mehr zur Aufhebung der Maskenpflicht bei <1,5 m bzw. der Aufhebung des Mindestabstandsgebots.

Nach der Ankündigung Söders der Veränderung einiger Elemente (3G/2G/3G+, Ampelindikatoren), sichten wir zeitnah - wenn sie denn vollständig vorliegen und veröffentlicht sind - die Ausführungen und Änderungsverordnungen der relevanten Unterlagen (Beherbergungskonzept, Gastronomiebestimmungen,...) und die damit möglicherweise einhergehenden Auswirkungen für die Jugend(verbands)arbeit. 

Die 14. BayIfSMV ist zum 28.10. um einen Monat bis zum 24.11.2011 ohne Änderungen verlängert worden. Somit gelten die bisherigen Regelungen in dieser Gesamtnews für die Jugendarbeit unverändert weiter. 

Veranstaltungen oder Versammlungen können freiwillig auch über die 3G-Regelung hinausgehenden weitergehenden Zugangsbeschränkungen in Form von 2G oder 3Gplus durchgeführt werden. Die Entscheidung hierüber ist in der Verantwortung der Durchführenden. In den beiden Fällen wären dann Maskenpflicht sowie Gebot des Mindestabstands aufgehoben

2G: Zugang zu den Angeboten haben dann Geimpfte, Genesene und Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

3Gplus: Zugang zu den Angeboten hätten dann Geimpfte, Genesene und Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben sowie außerdem Personen, die einen PCR-Test (höchstens 48 Stunden) nachweisen und Schüler/-innen älter 12 Jahre.

Ausnahme bei beiden Regelungen gelten für Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies durch Vorlage eines ärztlichen Nachweises darlegen. Diese Personen können bei Vorlage eines PCR-Tests (höchstens 48 Stunden) zugelassen werden.

Zum 01. Oktober ist die 14. BayIfSMV bis zum 29. Oktober verlängert worden. Für die Jugend(verbands)arbeit in Bayern ergeben sich keine Neuerungen. Die Änderungsverordnung ist hier zu finden.

Zum 30. September wird der nunmehr über 560 Tage dauernde verbandliche sog. Krisenfall aufgehoben. Das hat im Wesentlichen keine (weiteren) Auswirkungen auf unsere JRK-Arbeit. Was in einem Krisenfall u. a. als Landesverband des Roten Kreuzes zu beachten ist, findet sich in der "Krisenmanagement-Vorschrift des DRK"

Zum heutigen Tag ist die jetzt neue 14. BayIfSMV im Freistaat in Kraft getreten, in der sich für die Jugendverbandsarbeit wesentliche Erleichterungen ergeben. Nunmehr wird die landesweite (!) sog. Hospitalisierungsrate die relevante Bezugsgröße, durch die ein „mehr“ oder „weniger“ zugelassen werden wird. Unterschieden werden die Ampelfarben „rot“, „gelb“, und „grün“. Die Ampel ist hier zu finden – aktuell steht sie auf „grün“.

Schutz- und Hygienekonzept:
Die Pflicht, Hygienekonzepte vorlegen zu können, entfällt in der Jugendarbeit für Veranstaltungen oder Versammlungen unter 100 Personen. Für mehr Personen ist ein Schutzkonzept zu erstellen. Muster für verschiedene Veranstaltungsformen findet ihr seit langem auf unserer Seite

Maske:
Es gibt weiterhin eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in der Jugendarbeit, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Eine Maskenpflicht entfällt draußen gänzlich.

3G-Regelung:
Ab einer 7-Tage-Inzidenz größer 35 im Landkreis oder der kreisfreien Stadt gilt in geschlossenen Räumen (z. B. Gruppenräumen) die 3G-Regelung. Eure Mitglieder, die Schülerinnen oder Schüler sind, gelten grundsätzlich als getestet (da sie engmaschig im Schulbetrieb getestet werden).
Im Übrigen gibt es für den Testnachweis nach wie vor drei verschiedene Möglichkeiten:

  • Ein PCR-Test oder ein PoC-PCR-Test, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde.
  • Ein PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Ein 3G-Nachweis ist bei Übernachtungen ebenfalls nötig, unabhängig davon, ob die Übernachtung in einem Übernachtungsbetrieb (z. B. Jugendbildungsstätte) oder z. B. im Gruppenraum erfolgt. Ein weiterer Test ist alle 72 Stunden nötig (wenn man nicht Geimpft oder Genesen ist).

Gruppengrößen:
Die bisher punktuell vorhandenen Personenobergrenzen sind aufgehoben.

Kontaktdatenerfassung:
Die Erfassung der Daten ist grundsätzlich bei Gruppenstunden o. ä. nicht nötig. Sie kann für die Jugendarbeit relevant werden bei Besuch von Gastronomie, Angeboten mit Übernachtungen (und in Beherbergungsbetrieben) oder Tagungen. Hier sind über die Anwesenheitsdokumentation die benötigten Daten (Namen, Anschrift und E-Mail oder Telefonnummer) jedoch auch unaufwändig beizubringen.

Mit in Kraft treten der neuen 13. BayIfSMV, die bis zum 10.09. gilt, gibt es eine für die Jugendarbeit relevante Änderung. Es gibt nun eine Testerfordernis für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen (§ 7) und im Sport in geschlossenen Räumen (§ 12) ab einer 7-Tage-Inzidenz größer 35. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler, da diese engen Tests im Schulbetrieb unterliegen. Zur Bestätigung als Schüler/-in in Deutschland reicht ein Schülerausweis, ein Schülerticket inkl. eines Ausweisdokuments oder eine Schulbestätigung. Darüber sind (§ 4) ausgenommen Kinder unter 6 Jahre sowie genesene oder geimpfte Personen. Relevant ist die Inzidenz am Ort der Durchführung (bezogen auf Inzidenzzahl des Landkreises/der kreisfreien Stadt).

Die bis zum 28. Juli befristete 13. BayIfSMV wurde mittels Änderungsverordnung nun bis zum 25.08. verlängert. Aus dieser ergeben sich aber keine Änderungen für die Jugendarbeit im Bayerischen Jugendrotkreuz.

Der Bayerische Jugendring hat für Maßnahmen in den anstehenden Sommerferien Empfehlungen herausgegeben. In diesen sind Informationen, die es z. B. auch in unseren Hygienekonzepten u. a. für Veranstaltungen gibt, zusammengefasst und bilden ebenfalls den aktuellen Stand ab, unter dem derzeit Freizeitmaßnahmen durchgeführt werden können (Stichworte: 10-Personen-Kleingruppe, usw...). Diese Veröffentlichung, die zu einer Vorbereitung und Durchführung eurer Maßnahmen dienen kann, findet ihr hier.

Mit der Verlängerung der 13. BayIfSMV bis zum 28.07. wurde eine konsoldierte Fassung in Umlauf gebracht. Für Jugendarbeit (geregelt in §22) relevant ist, dass der Mindestabstand nun nur noch eine "Soll"-Vorgabe ist ("zwischen allen Beteiligten nach Möglichkeit ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt sein soll."). Dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gilt weiterhin die Maskenpflicht. 

Der Freistaat setzt zum 07. Juni die 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Diese regelt verbindlich die landesweit gültigen Regelungen im Bereich der Inzidenzen von 0 bis 100. Sie gilt befristet bis 04. Juli 2021 (und wurde bis 28.07. verlängert) und definiert die mindestens einzuhaltenden Regelungen. Unbenommen ist den Gruppen, sich verschärfendere Regelungen zu geben (z. B. Tests, kleinere Gruppen, Angebote nur außen). Der relevante Schwellenwert muss drei Tage überschritten bzw. fünf Tage unterschritten werden am Ort der Duchführung. Auswirkungen (und weitere Erleichterungen im Vergleich zur 12. BayIfSMV) auf Jugendarbeit nach § 22 Außerschulische Bildung in der 13. BayIfSMV ergeben sich in folgenden Punkten im Korridor einer 50 - 100er-7-Tage-Inzidenz:

  • es muss ein Hygienekonzept vorgehalten werden. Muster gibt es auf unserer Seite im Downloadbereich.
  • zwischen den Beteiligten an der Gruppenstunde ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Kann dieser nicht eingehalten werden, muss eine Maske getragen werden. Maskenpflicht am Platz ist entfallen.
  • es gibt grundsätzlich keine Personenbegrenzung und keine Testpflicht.

Für Kleingruppengruppen (z. B. im Rahmen der Gruppenstundenarbeit) gilt entsprechend Gastronomie und Übernachtungsbetrieben:

  • Kontaktnachverfolgung gewährleisten (Teilnehmendenliste führen: da wir im BJRK von festen Mitgliedschaften ausgehen sind die Adressen/Kontaktdaten bei der Gruppenleitung vorhanden).
  • Kontaktbeschränkungen nach § 6 Abs. 1 der 13. BayIfSMV: Kleingruppen können aus maximal 10 Personen aus drei Haushalten bestehen. Innerhalb der Kleingruppe gilt keine Abstands- und Maskenpflicht sondern nur eine Abstandsempfehlung. Die Personen aus einer Kleingruppe müssen dann (beim Zusammenkommen in der Großgruppe) jedoch zu Personen außerhalb der Kleingruppe den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten bzw. eine Maske tragen, wenn der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

Bei Angeboten/Veranstaltungen mit Verpflegung:

  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern z. B. am Tisch gilt hier für die Personen, die nicht aus drei Haushalten (max. 10 Personen) kommen. Zusätzlich dazu ist bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 insbesondere die Testpflicht nach § 15 Abs. 1 Nr. 3 der 13. BayIfSMV bei Maßnahmen mit Verpflegung zu beachten. Die Testpflicht gilt nicht bei Gruppenstunden oder Veranstaltungen ohne Verpflegung.

Bei Übernachtung gilt:

  • der Beherbergungs-Paragraf § 16 der 13. BayIfSMV ergänzend: Die Teilnehmenden (Kleingruppe bei 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100: maximal 10 Personen aus drei Haushalten) können in einem Zimmer oder Zelt untergerbacht werden. Zusätzlich dazu ist die Testpflicht nach § 16 Nr. 1 und 2 der 13. BayIfSMV zu beachten (POC- oder PCR-Test bei Anreise vorzulegen, alle weitere 48 Stunden erneuter Test, Geimpfte/Genesene und Kinder unter 6 Jahre ausgenommen).

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 ergeben sich weitere Erleichterungen (Hygienekonzept muss weiterhin vorgehalten werden):

  • Kleingruppen können sich ohne Abstands- und Maskenpflicht aus 10 Personen aus beliebig unterschiedlichen Haushalten bilden.
  • Bei Verpflegung und Beherbergung können auch 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zusammensitzen bzw. in einem Zimmer oder Zelt übernachten. Zudem entfällt die Testpflicht bei Verpflegung ganz. Bei Übernachtungen muss nur noch bei der Ankunft ein Negativtest (bzw. Nachweis als Geimpft/Genesen) vorgelegt werden.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt unter 100, bei stabilder oder rückläufiger Entwicklung und einer expliziten Allgemeinverfügung des Landkreises/der kreisfreien Stadt sind Übernachtungen (insbesondere auch Jugendherbergen oder Campingplätze) inkl. Verpflegung mit Testnachweisen nach § 27 Abs. 1 Nr. 4 des 12. BayIfSMV möglich.

Die bundeseinheitliche - und dann zum Teil auf den Freistaat angepasste - "Notbremse" hat keine Auswirkungen auf die derzeit geltenden Regelungen zur Jugendarbeit im Bayerischen Jugendrotkreuz. Bei einer Landkreis-Inzidenz unter 100 bleibt physische Jugendarbeit wie z. B. Gruppenstunden möglich (s. Meldung vom 13.03.) Die 12. Bayerische Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung enthält strengere Maßnahmen als das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage (das sog. Notbremse-Gesetz), so dass sich derzeit nichts ändert. 

Die Coronavirus-Impfverordnung sieht eine erhöhte Priorisierung für in der Jugendarbeit tätige Mitglieder vor (Prioritätsgruppe 3). Hierzu ist eine Registrierung unter impfzentren.bayern nötig, und dann unter „Ich arbeite in einer Schule oder Kindergarten“ den Haken bei „Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ setzen. Ehrenamtliche sind hier auch mitgemeint, da die Impfverordnung eben nur von „Tätigen“ spricht. Unser Muster kann genutzt werden oder sich daran orientiert werden. Es ist von einer Leitungs- oder Vorstandskraft auszustellen, dies kann auf Kreisebene der Leiter oder die Leiterin der Jugendarbeit sein. Auf der Rückseite des Schreibens befindet sich noch die Herleitung, so dass mögliche Nachfragen im Impfzentrum auch begründet entgegnet werden können.

Mit der in Kraft getretenen 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gibt es eine erste Perspektive zur Öffnung von physischer Jugendarbeit, die im Bereich der außerschulischen Bildung verortet ist. Ab 15. März sind Gruppenstunden möglich, solange der 7-Tage-Inzidenzwert im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt unter 100 liegt. Es gilt am Platz eine Maskenpflicht, und auch wenn der vorgegebene Mindestabstand von 1,5m unterschritten wird. Ein Schutz- und Hygienekonzept ist vom Träger auszuarbeiten und umzusetzen; dieses ist auf Verlangen gegenüber den Kreisverwaltungsbehörden vorzulegen. Derzeit sind Übernachtungsaktionen nicht zulässig, auch wenn der Inzidenzwert niedrig ist.

Außerschulische Bildung bleibt grundsätzlich weiter untersagt bis zum 07.03.; dies schließt die physische Jugend(verbands)arbeit mit ein. So die Verordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Zu finden ist der entsprechende Passus in Teil 5 Bildung und Kultur in §20: (1) Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote sind vorbehaltlich Abs. 2 in Präsenzform untersagt.

Mit der Verlängerung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bleibt physische Jugendarbeit mindestens bis zum 14.02.2021 durch die bayerische Staatsregierung und verordnet durch das Ministerium für Gesundheit und Pflege untersagt. Nachzulesen ist dies im § 20 Außerschulische Bildung oder direkt hier.

Mit der Verordnung zur Änderung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 08. Januar ist die physische Jugendarbeit auch weiterhin untersagt. Die in der 11. BayIfSMV benannten Regelungen zur Jugendarbeit gelten weiter bis zum 31.01.2021. Die neuen Änderungen betreffen u. a. die Regelungen zum Schulbetrieb, die15-km-Begrenzung bei erhöhter Inzidenz, die Regelungen zur 1-Personen-aus-anderem-Hausstand sowie Streichungen der Silvester-Bestimmungen. Ergänzung: Zum 18.01. wurd die 11. Maßnahmenverordnung nochmal aktualisiert (https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/); die Aktualisierung bezieht sich u.a. auf die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken im Öffentlichen Personennahverkehr sowie im zulässigerweise geöffneten Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe und hat insofern keine Auswirkung auf Jugendarbeit, da diese weiterhin untersagt ist.

Mit Einsetzung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum 16.12. verlängert sich auch deren Dauer, und somit bleibt Jugendarbeit noch mind. bis 10. Januar 2021 durch die Staatsregierung untersagt.

Mit der Veröffentlichung der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist nun klar, dass die Staatsregierung physische Jugendarbeit bis einschließlich des 05. Januar 2021 untersagt.

Mit der Inkraftsetzung der 9. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zum 01. Dezember ist erneut die physische Jugendarbeit in Bayern ausgesetzt. Dies gilt aktuell bis zum 20. Dezember. Konkret heißt es:

"§ 20 Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen:
(1) Angebote der Erwachsenenbildung nach dem Bayerischen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz und vergleichbare Angebote anderer Träger sowie sonstige außerschulische Bildungsangebote vorbehaltlich der Abs. 2 bis 4 sind in Präsenzform untersagt."

Jugendarbeit während der Pandemie ist weiterhin ein wichtiger Ort für Kinder und Jugendliche. Gruppenstunden im Verband bieten Heimat und helfen jungen Menschen in dieser Zeit. Einige Aktivitäten werden online angeboten, viele Gremien- oder Arbeits-Sitzungen können inzwischen relativ problemlos virtuell durchgeführt werden. Wir haben nun die Erfahrung im Verband gebündelt und ein Padlet angelegt, in dem zahlreiche Online-Tools vorgestellt werden, Beispiele für Gruppenstunden zu finden sind, und auch Platz bieten, weitere Ideen zu ergänzen.

Die steigende Zahl von Infektionen sorgt dafür, sich auch innerhalb der Gemeinschaften zu beraten, wie Mitglieder weniger Risiko einer Ansteckung ausgesetzt werden können. Hier zu gibt es eine abgestimmte Aktivitäten-Übersicht, die regelmäßig überarbeitet und aktualisiert werden wird. Zum 08. Juni 2021 einigten sich die Gemeinschaften darauf, die Fortführung der Aktivitäten-Übersicht einzustellen. Über ein Schreiben des BRK-Krisenstabs wurde dies kommuniziert.

Auf Basis der Empfehlungen des Bayerischen Jugendrings zur Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes für die Jugendarbeit haben wir euch Muster für Gruppenstunden und Bildungsmaßnahmen sowie für Veranstaltungen und Gremiensitzungen erarbeitet, die Grundlage sein können für eure individuell zu erstellenden Schutz- und Hygienekonzepte. Darüber hinaus gibt es eine Arbeitshilfe für die Durchführung der Wettbewerbe während der Pandemie.

Durch die am 02. Oktober in Kraft getretene 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind einige Änderungen in der Empfehlung des Bayerischen Jugendrings für die Erstellung eines Hygiene- und Schutzkonzeptes für die bayerische Jugendarbeit nötig geworden. Diese Empfehlung ist mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmt. Größere Änderungen betreffen die Vorgaben zum Mindestabstand in der Jugendarbeit, und - bei Unterschreitung - der Umgang mit Mund-Nase-Bedeckung sowie der maximalen Zeiten von Angeboten der Jugendarbeit und der Regelungen zum Auftenthalt im öffentlichen Raum (also außerhalb von Angeboten mit Schutz- und Hygienekonzepten). Die Empfehlung ist hier zu finden.

Nach Veränderungen an der Allgemeinen Richtlinie zum Schulbetrieb ist nun auch wieder der Schulsanitätsdienst an bayerischen Schulen möglich. Hierzu gibt es eine gesonderte News.

Zur Öffnung der Jugendarbeit gibt es eine aktuelle eigenständige News.

Zur demnächst möglichen Wiederaufnahme von jugendverbandlichen Gruppenstunden, Bildungs- und Freizeitmaßnahmen sowie nützliche Tipps zur derzeitigen Situation der Jugendleiter/-innen-Card Juleica, haben wir euch in einer gesonderten News zusammengestellt.

Jugendverbandsarbeit im Bayerischen Jugendrotkreuz lebt von Begegnungen, gemeinsamen Maßnahmen, Wochenend- oder Ferienlagern. Dies ist in Zeiten einer Pandemie jedoch nicht wie gewohnt umsetzbar. Für uns bedeutet das: Überlegen, was auch digital oder virtuell gestaltet werden oder unter den Regeln des Infektionsschutzes gelingen kann. Seminare und Gremien über digitale Plattformen umzusetzen, ist nicht neu. Aber wie kann ein Freizeitangebot für junge Menschen gestaltet werden, bei dem es darum geht, etwas gemeinsam zu erleben? Denn Ferienfreizeiten werden diesen Sommer nicht in gewohnter Weise realisierbar sein. Auch wenn die Beschränkungen in Bayern – aktuell – noch einen Zeitraum Anfang September vorsehen, in dem Sommerferien sind. Wir können uns derzeit nicht vorstellen, dass Gruppen des Bayerischen Jugendrotkreuzes direkt ab dem 01. September in ein Sommerlager fahren. Daher muss sich die Frage darum drehen, ob nicht Freizeiten vielleicht auch alternativ gestaltet werden und denselben Zweck erfüllen – vielleicht sogar mehr jungen Menschen Zugang hierzu bieten? Vergessen werden darf aber nicht, dass viele junge Menschen von digitaler Beteiligung wegen fehlender Grundvoraussetzungen wie Breitband oder Hardware ausgeschlossen sind. Für uns ist zentral, dass nach einer Lockerung der Vorgaben zeitnah die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, um unsere Arbeit wieder aufzunehmen – digital wie klassisch. Damit dies gelingt, empfehlen wir euch:

  • Keine Sommerferienfreizeiten in diesem Jahr
  • Stornofristen im Blick behalten, damit keine vermeidbaren Kosten entstehen

Mit der neuen Allgemeinverfügung hat das Bayerische Gesundheitsministerium die Gründe für das Verlassen der Wohnung nochmal leicht verschärft; im Wesentlichen hat dies aber keine neuen Auswirkungen auf das Bayerische Jugendrotkreuz. Zu Situation der Wettbewerbe in diesem Jahr (Kreis-, Bezirks- und Landeswettbewerb) haben wir eine eigene News veröffentlicht.

Am heutigen Vormittag rief die Bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall für ganz Bayern aus. Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus ein zentraler Eingriff möglich, der sich auch in die Bereiche der autonomen Jugendverbände nach SGBVIII erstreckt. In der neuen Allgemeinverfügung der beiden Ministerien Gesundheit und Pflege sowie Familie, Arbeit und Soziales ist - nicht explizit erwähnt - aber ableitbar für die Kinder- und Jugendhilfe, die Durchführung von Veranstaltungen und Versammlungen (bezogen auf Ansammlung von Menschen) untersagt und auch der Betrieb von Einrichtungen, die nicht existenziell für das tägliche Leben sind. Daher sind nun alle Veranstaltungen im Bayerischen Jugendrotkreuz abzusagen, sofern sie als Zusammenkommen von Menschen an einem Ort zu deuten sind. Das z. B. digitale Zusammenkommen ist natürlich möglich und sicher eine gute mögliche Alternative. Dies gilt derzeit bis einschließlich des 19.04.2020.

Am gestrigen Nachmittag wurde aus der BRK-Landesgeschäftsstelle durch die BRK-Landesgeschäftsführung ein Schreiben zum Umgang mit Veranstaltungen/Aktivitäten/Dientsreisen etc. veröffentlicht. Dieses wird wohl so interpretiert, als dass ab sofort alle Aktivitäten auf allen Ebenen und in den Gemeinschaften einzustellen seien. Dies ist grundsätzlich nicht gemeint. Vielmehr gibt es für die Gemeinschaften auf Landesebene (!) diese Empfehlung. Der Verantwortung kommt die Landesebene nach und prüft morgen Nachmittag mit der Landesleitung die Teilnahme von Landesleitungsmitgliedern an Veranstaltungen und diskutiert auch den Umgang mit den im benannten Zeitraum (bis 19.04.) von uns verantworteten Veranstaltungen. Wie gestern in der o. g. News kommuniziert, kann die Situation vor Ort in Gruppen, auf Kreisebene und Bezirksebene anders aussehen. Hier können auch von Kreisverband zu Kreisverband unterschiedliche Haltungen (ähnlich wie von Bundesland zu Bundesland) beim Umgang vorhanden sein. Dies liegt auch weiterhin in der Verantwortung der jeweiligen Ebene. Seitens der Landesebene des Bayerischen Jugendrotkreuzes können wir diesbezüglich keine Vorgaben machen, was im JRK passieren darf. Wir können empfehlen, wir können an die Vernunft appellieren, kritisch zu prüfen und maßvoll und umsichtig mit der Situation umzugehen und bitten euch, dies in euren Bezügen und euren Verantwortungsbereichen zu tun. Wir alle sind (auf)gefordert, Zeit zu gewinnen, und dazu beizutragen, die Erkrankungskurve zum abflachen zu bringen. Für unsere Veranstaltungen tun wir dies, und bitten euch, dies ebenfalls zu prüfen. Wir empfehlen hier, eher großzügig auch abzusagen, alternative Formen zu suchen oder eine Verschiebung in den Blick zu nehmen.

Die Situation größerer Veranstaltungen und Massenevents ist derzeit relativ klar. Fußballspiele finden ohne Fans statt, Messen werden verschoben. Schulen werden durch die Gesundheits- bzw. Schulämter geschlossen, Schülerinnen und Schüler müssen zu Hause bleiben. Der Bundesgesundheitsminister empfiehlt die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen. Vor der Durchführung von kleineren Großveranstaltungen gibt es die Empfehlung, die Kriterien für eine Risikobewertung anzuwenden. Wir würden dies noch ergänzen um den Hinweis zu prüfen, ob eine Veranstaltung im Bayerischen Jugendrotkreuz dringend notwendig oder verschiebbar ist. 

Unklarer gestaltet es sich bei unseren regelmäßigen Terminen wie Gruppenstunden und Gremiensitzungen oder den nahenden Wettbewerben. Teilweise sind Wettbewerbe der Wasserwacht abgesagt worden [Anm. vom 14.03.: zwischenzeitlich in ganz Bayern auf allen Ebenen abgesagt]. Das Startwochenende der JRK-Wettbewerbe ist Ende April.

Wettbewerbe
Prinzipiell handelt es sich bei der Frage der Durchführung um eine Entscheidung, die der jeweilige Veranstalter zu treffen hat, sofern keine Vorgaben seitens des jeweils zuständigen Gesundheitsamtes vorliegen. Im Falle der Kreiswettbewerbe also die Kreisverbands-Ebene, für den Bezirkswettbewerb der Bezirksverband und für Land die AG Wettbewerbe mit Landesleitung und Geschäftsstelle. Hier ist dann abzuwägen, auf welcher Grundlage man solch eine Entscheidung trifft. Diese kann sich auch tagesaktuell verändern: ist absehbar und signalisiert, dass Kinder nicht teilnehmen können oder wollen oder gibt es Teilnehmende, die in dienstleistenden Bereichen (z.B. Pflege) durch eine Teilnahme an einer Veranstaltung besonders betroffen sein können?

Orientierungsfragen können sein:

  • Gibt es im Landkreis/Bezirk überhaupt bestätigte Corona-Fälle?
  • Gibt es am Veranstaltungsort bestätigte Corona-Fälle?
  • Gibt es Vorgaben oder Hinweise des Gesundheitsamtes zur Durchführung von Veranstaltungen?
  • Woher kommen die Teilnehmenden? Gibt es dort Fälle?
  • Wann findet die Veranstaltung statt? Sind derzeit überhaupt zuverlässige Prognosen für diesen Zeitraum möglich?
  • Wann kann spätestens abgesagt werden um alle TN zu erreichen?
  • Wann müssen spätestens Stornierungen vorgenommen werden, um kostensparsam zu sein?
  • Welche Innen- und Außenwirkung hat es, wenn das JRK eine Veranstaltung wg. Corona absagt?
  • Welche weiteren Konsequenzen hätte eine Absage und stehen diese im Verhältnis zum vermuteten Nutzen?
  • Gibt es die Möglichkeit der Verschiebung?

Gruppenstunden
Die Verantwortlichen haben im Rahmen der Aufsichtspflicht für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen zu sorgen und Teilnehmende einzuweisen. U. a. sind dies:

  • gründliches Hände waschen (häufiger als sonst)
  • trocknen der Hände mit sauberem Tuch
  • Schleimhäute von Augen, Mund und Nase so wenig wie möglich berühren
  • Vermeidung von unnötigen Hautkontakten
  • ausreichendes Lüften
  • Vermeidung von Händeschütteln und Umarmungen

Gruppenstunden können grundsätzlich nach aktueller Einschätzung durchgeführt werden. Hier gilt es u. a. zu berücksichtigen, dass Mitglieder, die aufgrund von Verdacht oder Quarantäne z. B. vom Schulbesuch ausgeschlossen sind, können dann auch nicht an Gruppenstunden teilnehmen. Hier ist das direkte Gespräch mit älteren Mitgliedern oder Eltern zu führen. Das Thema Corona kann bei Kindern auch Angst verursachen, sie nehmen Verunsicherungen wahr oder hören Nachrichten mit, vermutlich ist das Thema auch bei den Eltern präsent. Mit Transparenz der Gruppenleitenden, Hinweisen auf Hygieneregeln und altersgerechter Thematisierung können auch Sorgen der Kinder genommen werden. Es empfiehlt sich, mit den Mitgliedern oder den Eltern das Gespräch zu suchen, ob es denn derzeit Vorbehalte bei der Durchführung der Gruppenstunden gibt. Vor Ort wird am besten wahrgenommen, was die Interessen und Wünsche der Eltern und Mitglieder sind. Daher hilft es, sich hier eine Einschätzung zu holen oder auch mit der Leiterin oder dem Leiter der Jugendarbeit Rücksprache zu halten. Werden Bedenken wahrgenommen, ist dann womöglich das umsichtige, temporäre Aussetzen von wöchentlichen Gruppenstunden der aktuell beste Umgang mit der Situation.

Unsere Informationen können nur unterstützen und entbinden die Verantwortlichen im Verband nicht davon, sich eigenverantwortlich und selbständig täglich über die aktuelle Lage zu informieren und eigene Entscheidungen zu treffen.
Hilfreiche Informationen bietet der Infektionsmonitor Bayern.